Voice Elevator (wip)

Videoinstallation, 16:9 Hochformat, 13 Min. Loop, D 2020-21 (in Arbeit)
Isabell Spengler in Kollaboration mit Neo Hülcker


Die Videoinstallation untersucht den Übergang von einer weiblichen zu einer männlichen Identität anhand einer musikalischen Komposition und einer Dialogszene für Stimme im Stimmbruch.
In einer Hochformat-Projektion sind zwei Fahrstuhlfahrten zu sehen. Die erste ist eine musikalische Fahrstuhl-Choreografie: Die Bewegungen von drei Aufzügen am Potsdamer Platz in Berlin werden musikalisch interpretiert und als Glissandi gesungen, wobei der Stimmbruch des Sängers besonders gut hörbar wird.
Die zweite ist eine Dialogszene und zeigt die erste Begegnung zweier Künstler*innen in einem Glasfahrstuhl am Berliner Hauptbahnhof: Zusammenhänge von Stimmhöhe, Überzeugungskraft, Autorität und das Konzept der Statuswippe werden besprochen und gleichzeitig performativ erprobt. In drei Variationen entfaltet die Szene ein strukturelles Spiel durch den Bezug von Dialog, Performance und Stimmlage auf die Fahrtrichtung des Aufzugs.
Das Verhältnis der Performer*innen und seine Darstellung werden in Hinblick auf die Konstruktion von Status und Gender befragt.



Partitur 01 (Potsdamer Platz): Isabell Spengler
Partitur 02 (Drehbuch Gespräch): Isabell Spengler & Neo Hülcker
Partitur 03 (Studio): Neo Hülcker

Produktion, Konzept, Regie, Schnitt: Isabell Spengler
Regie Partitur 03: Neo Hülcker

Performance: Neo Hülcker & Isabell Spengler
Kamera: Till Beckmann
Tonaufnahme: Manuela Schinina
Licht: Josephine Freiberg Dank an: Juliane Zelwies

Statist*innen: Katrin Winkler, Cat Barich, Ann Oren, Carola Schaal, Sabine Erklenz, Meggie Schneider, Steffi Weismann, Lea Uria Garcia

inspiriert durch Neo Hülcker's breaking of the voice concert

gefördert durch: Videokunst Förderpreis Bremen #26

Ausstellungen: Videokunst Förderpreis, Bremen, Frühjahr 2021



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